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Die kleine Migration / Datenkonvertierung
Migration nach SAP R/3
Das Migrationstool LSMW
Methodisches Vorgehen des LSMW
Migrationsaufgabe Datamapping
Migrationsaufgabe Umschlüsselung
Migrationsaufgabe Coding

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Methodisches Vorgehen des LSMW

Die LSM Workbench entstand aus der R/2-R/3 Migration Workbench, die bereits viele hundert Male erfolgreich eingesetzt worden ist und nach wie vor eingesetzt wird. Folgende Konzepte und Techniken aus der R/2-R/3 Migration Workbench wurden übernommen:

  • Nicht einzelne Tabellen oder Feldinhalte werden migriert, sondern betriebswirtschaftliche Datenobjekte.
  • Die zu definierenden Umsetzungsregeln sind flexibel gehalten und werden im Rahmen des Migrations-Customizing an die konkrete Situation im Projekt vor Ort angepaßt.
  • Es werden keine vorgefertigten Umsetzungsprogramme ausgeliefert. Vielmehr werden diese aus den definierten Regeln generiert.
Die Entwicklung der LSM Workbench wurde von folgenden Leitgedanken bestimmt:
  • Ein möglichst großer Teil der Funktionen sollte im R/3 angesiedelt werden. Keine Sammlung einzelner Programme auf unterschiedlichen Plattformen.
  • Die Qualität und die Konsistenz der ins R/3 importierten Daten sollte einen höheren Stellenwert erhalten als Geschwindigkeit und Performance der Datenmigration.
  • Vorhandenes Wissen und Coding sollte genutzt werden.
  • Das entwickelte "Mapping“ und Regelwerk sollte wiederverwendbar sein und dadurch vielfach in Projekten genutzt werden können.


Die LSM Workbench

Die LSM Workbench ist ein Werkzeug, das die Übernahme von Daten aus Altsystemen methodisch angeht:

  1. Auswahl der zu verwendenden Migrationsmethode (Batch, Bapi, Direct-Input, IDoc oder eigene Aufzeichnung)
  2. Definition der Quellstruktur
  3. Definition der Quellfelder der Quellstruktur
  4. Zuorden der Quellstruktur zur Zeilstruktur, die sich aus der gewählten Importmethode ergibt
  5. Definition von Umschlüsselungstabellen, Festwerten
  6. Datamapping, Zuweisung von Umschlüsselungstabellen je Feld und Integration von benötigtem Coding bei Bedarf (Z.B. wenn für Felder keine 1:1-Feldbeziehungen vorliegen, Beispiel DM- und Eurowerte)
  7. Physikalische Verknüpfung mit den Quelldateien
  8. Daten einlesen (Altdaten in Spreadsheet-Tabellen und/oder sequentiellen Dateien) und Kontrolle
  9. Daten umsetzen (vom Quellformat ins Zielformat) und Kontrolle
  10. Daten importieren (in die Datenbank der R/3-Anwendung)



 
 

 

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