Geschäftsprozessoptimierung
"Ein Prozess ist eine aufeinanderfolgende Reihe von
Handlungen (Teilprozessen) mit einem definierten Anfang
und Ende sowie der Ausrichtung auf ein messbares
Ergebnis."
Ein Geschäftsprozess lässt sich wie folgt näher
konkretisieren: Es handelt sich um einen Prozess, mit
dem Zwecke Dritter erfüllt werden sollen und diese
deshalb auch zu Prozess - "Beteiligten" (Kunden,
Kollegen, Bürger etc.) gemacht werden. Wesentliche
Merkmale eines
Geschäftsprozesses sind:
- Die Kundenorientierung (hier sind auch
organisationssinterne "Kunden" gemeint)
- die Erreichung eines Nutzeneffekts
(für den Kunden und die Organisation selbst).
In Abgrenzung zu dem Begriff der Arbeitsabläufe
zeichnet sich der Prozessbegriff durch eine höhere
Komplexität und eine gezielte Erfolgsorientierung aus.
Die Optimierung von Geschäftsprozessen ist mehr als das,
was wir bisher schon klassisch im Rahmen der
Ablauforganisation gestaltet haben. Während Abläufe
bisher eher funktionsorientiert betrachtet und
entsprechend organisiert wurden, sind Geschäftsprozesse
produkt- und damit kundenorientiert. Die Abkehr vom
funktionsorientierten Denken hin zum prozessorientierten
Denken ist daher wesentliche Voraussetzung für die
effektive Gestaltung von Geschäftsprozessen. Insofern
sind Aktivitäten zur Geschäftsprozessoptimierung ein
wichtiger Teil der Reformansätze von Unternehmen und
Organisationen.
Theorien zur Geschäftsprozeßoptimierung
Hier zwei grundsätzlich unterschiedliche Ansätze für
die Geschäftsprozessoptimierung:
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